So… ihr Leut! 28 Sep, 2006
Posted by Daniela & Andreas in Auckland, Neuseeland.4 comments
Noch einen Tag arbeiten. Dann noch ein schönes Wochenende hier in Auckland und dann geht es endlich los. Wir machen uns auf den Weg in den fernen Norden!
Das bedeutet wir werden viel erleben, uns aber nicht mehr so oft melden können.
Naja, wir werden versuchen euch so gut wie möglich auf dem Laufenden zu halten!
Dann macht es mal gut und bis bald.
Viele Grüße von Daniela und Andreas
Achja, der Frühling ist da!
Abenteuer Waitomo Caves 25 Sep, 2006
Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, must do!.2 comments
Letztes Wochenende wartete etwas ganz besonderes auf uns. Wir haben uns zum ‚100m Abseiling’ bei Waitomo Adventures angemeldet. Waitomo Caves ist ca. 3 Stunden von Auckland entfernt und daher haben wir uns schon am Samstag morgen auf den Weg gemacht, damit wir pünktlich um 14 Uhr dort ankommen. Dieser Trip sollte u.a. eine Art Feuerprobe mit unserem Camper ‚Anton’ werden, um in unserer letzten Woche hier ggf. noch Änderungen vornehmen zu können.
Wie auch immer, wir waren also pünktlich am Samstag in Waitomo, um uns dann sagen zu lassen ‚Sorry, die Tour für die ihr euch angemeldet habt, findet wegen mangelnder Teilnehmer nicht statt!’. Na, toll. Haben wir jetzt den Weg umsonst hierher gemacht? NEIN! Die nette junge Frau im Shop bot uns dann an, dass wir gerne an einer anderen Tour teilnehmen könnten. Und zwar an der ‚St Benedicts Caves’, welche zwei Abseils und Flying Fox beinhaltet und ca. 3,5 Stunden dauert. Ok, sagten wir uns und haben uns dann dazu eintragen lassen. Dann muss man einen ‚Medical Check Form’ ausfüllen, in dem nach Gleichgewichtssinn, Platzangst, Allergien usw gefragt wird. Und natürlich muss man unterschreiben, dass man im Falle eines Unfalls oder Tod keine Rechtsansprüche stellt.
Kurz darauf ging es dann auch schon los. Unsere Guides Hone und Neil haben uns und noch ein anderes Pärchen per Minibus zu einer Scheune gefahren, wo man erst einmal in wunderschöne Blaumänner und weiße Gummistiefel schlüpfen durfte. Wir waren sooo süß! Danach gab es noch einen Bergsteigerhelm mit Licht und schon konnte es losgehen. Naja, fast. Zuerst gab es noch eine Einführung ins Abseilen und die Guides haben dann auch noch zweimal unser Equipment überprüft. Danach ging es aber endlich los. Nochmal 10 min im Bus und schon waren wir am Höhleneingang oder einfacher gesagt an dem Loch im Boden, in das wir uns dann abseilen sollten. Dort erläuterten Hone und Neil uns noch mal kurz was wir zu tun hatten, bevor die erste Mutprobe kam, und sich jeder einzeln und nacheinander in die Tiefe herablassen durfte.
Der erste Abseil war 25m tief, aber leider ziemlich eng. Andreas ist als erster runter und im Nachhinein habe ich mich gefragt wie er durch diese verdammt enge Felsspalte durch gepasst hat. Aber gut, es ging schon irgendwie. Unten angekommen wartete Hone auf uns und sicherte uns gleich für den zweiten Abseil, der diesmal ‚nur’ 23m nach unten ging. Da dieser nicht so eng war, hatte man auch mal Gelegenheit, sich während des Abseilens mal ein bisschen umzuschauen. Ach ja, ich habe ganz vergessen euch zu fragen: „Ratet mal, wessen Lampe natürlich während des ersten Abseils versagte und wer dementsprechend in völliger Dunkelheit die 25m bewältigen musste?“ Wer die richtige Antwort weiß, kann sie behalten
. Im Ernst, natürlich war es meine Lampe (Daniela)! Wie sollte es auch anders sein? Bevor ich angefangen hatte mit dem Abseilen, habe ich Neil noch gefragt ‚Is my light working?’ ‚Yes, it is.’. Ok… nach ein paar Metern dachte ich dann ‚Verdammt ist diese Lampe schlecht, man sieht ja gar nix!’ Es war, na sagen wir, ganz schön dunkel. Als ich dann bei Hone ankam, meinte ich noch mal ‚Is my light working?’, worauf er nur meinte ‚Oh, it doesn’t look like.’ Na toll!! Aber keine Aufregung, die beiden waren auch für solche Fälle gerüstet und hatten Ersatzlampen dabei und schon war auch ich wieder in der Lage, was zu sehen.
Aber weiter im Text: Nach dem zweiten Abseil wanderten wir dann durch diese wunderschönen Tropfsteinhöhlen und unsere Guides klärten uns ausführlich über die Geschichte, Formen und verschiedenen Arten der Höhlen auf. Nach einem kleinen Snack kam dann der Flying Fox. Ihr kennt ihn alle von unseren Spielplätzen zu Hause. Seht hier:
Das war toll!! Das war auch schon fast das Ende unserer Tour. Nur noch ein bisschen über Stock und Stein und schon waren unsere 3,5 Stunden auch schon vorbei. Es war echt ein super Erlebnis und das Abseilen hat richtig Spaß gemacht. Aber wie sagt man so schön ‚Wenn es am Schönsten ist, soll man besser aufhören’.
Denkste!
Zurück im Shop von Waitomo Adventures haben wir noch mal nachgefragt, ob sich zufällig schon jemand zu der ‚100m Abseil’-Tour am Sonntag morgen angemeldet hat. Leider gab es noch immer niemanden, aber die Mädels meinten, wir sollen einfach morgens noch mal vorbei kommen und nachfragen.
Da man bei unserer Tour keine Glowworms zu sehen waren, wollten wir dieses natürlich noch nachholen. Waitomo ist u.a. bekannt für seine Glowworm Caves. Hone hat uns erzählt, dass es auch die beiden Höhlen Aranui und Ruakuri gibt, zu denen man kostenlos und auf eigene Faust gehen kann. Wir sind dann mal dorthin gefahren, um uns das ganze anzusehen. Leider war es noch hell draußen, also entschlossen wir uns, erst einmal etwas essen zu gehen und danach dann wieder zu kommen. Der Parkplatz bei den beiden Höhlen stellte sich als hervorragender Schlafplatz für die Nacht heraus. Nach der Pizza sind wir dann wieder dorthin gefahren und haben diese Wanderung durch die Dunkelheit gemacht. Wir haben so viele Glowworms gesehen, dass man dachte, man steht unter einem sternenklaren Himmel und tausende von Sternen läuchten einem entgegen. Es war magisch.
Danach sind wir dann auch ziemlich erschöpft (um halb zehn) ins Bett bzw. in unseren Anton gefallen. Es schläft sich genauso gut wie in unserem Ex-Camper in Australien.
Sonntag:
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns dann wieder auf zum Shop, um nach unserer Tour zu fragen. Leider hatte sich noch niemand zu unserer Wunschtour angemeldet. Aber die Mädels boten uns an, dass wir an einer der 3 anderen stattfindenden Touren teilnehmen könnten. Der einzige Haken daran war, dass es sich hierbei um so genannte ‚nasse’ Touren handelte, zu denen man Badesachen und ein Handtuch mitbringen sollte, welche wir natürlich nicht dabei hatten, weil wir ja nur eine trockene Tour machen wollten. Aber das Mädel meinte dann, solange wir trockene Sachen zum Wechseln dabei habt, ist das kein Problem. Man bekommt ja auch Neoprenanzüge, die einen trocken und warm halten sollen. Na dann, machen wir das doch.
Auf los ging’s los! Gleiche Prozedur wie gestern: Fahrt im Minibus zur Scheune, umziehen, Einführung ins Abseilen und Doppelcheck der Ausrüstung, bevor man dann in die Höhle geht. Diese Tour nennt sich ‚Haggas Honking Holes’ und beinhaltet drei Abseils, davon zwei durch Wasserfälle hindurch. Das Abseilen war echt genial! Die drei Abseils waren am Anfang alle kurz nacheinander, was ja auch Sinn macht, wenn man nach unten kommen möchte, oder? Und danach ging es dann meistens auf allen Vieren voran. Unterirdisch gab es einen Wasserlauf, dem wir immer folgten. Der einzige Haken dabei war, dass die Höhlen, durch die man sich hindurch zwängen musste, zum Teil ganz schön klein waren. Für mich (Daniela), wo ich die Platzangst habe, war das gar nicht so einfach, kann ich euch sagen. Ihr glaubt gar nicht, wo man sich überall durchzwängen kann bzw. wo man so durchpasst, wenn man muss!
Am tiefsten Punkt der Tour befanden wir uns 75m unter der Erdoberfläche. Das bedeutet, dass wir auch diese 75m wieder irgendwie nach oben kommen mussten. Diese Hürde sollten wir mittels Rockclimbing überwinden. Mit Seilen gesichert konnten wir dann wieder nacheinander an zwei senkrechten Wänden nach oben klettern. Aber das ist nicht wirklich leicht, wenn man einen Neoprenanzug und Gummistiefel trägt! Irgendwie haben wir es aber doch alle geschafft und sind am Ende auch alle wieder heil oben angekommen. Aber wir waren so was von kaputt danach! Durch den nassen Neoprenanzug kommt man sich vor als hätte man auf einmal mindestens 50kg mehr zu tragen. Trotz einiger Panikattacken meinerseits war diese Tour noch besser als die gestrige und wir würden es jederzeit und jedem empfehlen.
Das war so ziemlich unser Wochenende in Kurzform. Ach ja, eins noch: Hier ist endlich der Frühling ausgebrochen und unser Van ist zu 90% fertig gestellt. Fotos folgen bald.
Also dann ihr Lieben, macht es gut und immer schön artig bleiben, gell!
Liebe Grüße aus Auckland, Daniela und Andreas
Wasserschuhe und Badesachen! 10 Sep, 2006
Posted by Daniela & Andreas in Auckland, Neuseeland.5 comments
Diese Woche hat Andreas’ Chef ihm angeboten sein Ferienhaus in Whangamata zu benutzen. Es liegt direkt am Meer, es gibt Kajaks, Golfausrüstungen, Motorboot und viele andere Sachen die wir nutzen könnten. Ich sollte doch mal Daniela fragen ob sie Interesse daran habe. Natürlich haben wir das! Sagte Daniela, nachdem ich ihr die Neuigkeit erzählt hatte. Also fuhren wir die 150 km und fanden ein wunderschönes Ferienhaus direkt am Strand. Da es schon spät am Abend war haben wir nur noch was kleines gegessen um uns dann ins Bett zu legen, damit wir am nächsten Tag frisch, fromm und fröhlich alles machen können was wir so machen wollten. Z.B.: zu der mittleren Insel paddeln, denn da gibt es eine Höhle in die man rein fahren kann, eine runde Golfen. (Golfen ist hier sehr günstig, wir werden es vielleicht auch einmal versuchen)
Tja, wir wollten so viel machen aber leider hat uns das Wetter einen ganz ganz dicken Strich durch die Rechnung (ging nicht dicker ;)) gemacht. Wir haben dann einfach mal einen Spaziergang am Strand gemacht. Sind dann aber plätschnass wieder im Haus angekommen. Nach einem Mittagessen und dem trocknen unserer Klamotten haben wir uns dann entschlossen einen kleinen Trip zu der Goldmining City Karangahake zu machen. Dort kann man bestimmt super wandern. Aber das Wetter mal wieder. Also sind wir einfach ein wenig mit unseren Schirmen durch den Regen gewandert. Aber wir werden wieder zurückkommen, zu diesem wunderschönen Platz.
Warum heißt der Post eigentlich so? Naja, dass ist im Grunde ganz einfach. Wir wollten Samstagmorgen los fahren, aber Andreas hat sich kurzfristig umentschieden. Er ist früher nach Hause gekommen. Als ich ihn fragte was müssen wir denn alles packen, sagte er bloß: „Nur Wasserschuhe und Badesachen.“ Es musste alles so schnell gehen, da wir nicht erst um 24 Uhr ankommen wollten! Deshalb hatten wir nicht wirklich viel Kleidung dabei. Also auch nicht wirklich die Wandersachen und die wasserdichten Jacken. Aber Badesachen und Wasserschuhe zum Kajak fahren. Leider waren die Wellen zu hoch und der Regen hatte sich ja auch noch nicht verabschiedet.
Wir haben dann aber das Beste aus der Lage gemacht und haben einfach mal nur im Haus rum gehangen Brettspiele gespielt und viel zu viel gegessen.
Ja, das war unser Wochenende. Jetzt müssen wir noch drei Wochen arbeiten dann geht es los. Die Reise durch Neuseeland kann beginnen. Aber wir werden euch im Laufe der nächsten Zeit noch ein wenig besser informieren.
So, dann macht es mal gut, bis die Tage.
Viele Grüße Daniela und Andreas
Unser Van und Weihnachten in Auckland 2 Sep, 2006
Posted by Daniela & Andreas in Auckland, Neuseeland, Tips & Trick.4 comments
Hallo Leute, heute mal nicht so viel Text dafür aber was zu gucken.
Weihnachten für unsere Gaumen:
Falls man es nicht richtig erkennen kann. Das ist Ritter Sport und ein halber Ring Fleischwurst. Mhh lecker
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Für Aucklandreisende:
Veronika’s Bavarian Shop
65 Hillside Road, Glenfield
Öffnungszeiten:Mittwoch bis Freitag von 9.00 bis 14.00 Uhr
Samstag von 8.00 bis 13.00 Uhr
Unser Van:
Vorher:


