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Erste Wwoofing Erfahrungen… 26 Okt, 2006

Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, Wwoofing.
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Erste Wwoofing Erfahrungen in Thames

So, unsere schöne Urlaubszeit im Norden Neuseelands ist nun auch schon wieder vorbei, genauso wie unsere zwei Wochen Wwoofen auf unserer kleinen Farm hier in Thames.

Noch mal kurz für alle, die nicht genau wissen, was Wwoofen ist: Wir arbeiten auf einer Farm für 4-6 Stunden am Tag (ist von der Farm abhängig) und bekommen dafür dann Kost und Logie, also was zu Essen und einen Platz zum Schlafen.

Ja, was sollen wir sagen? Am Anfang war es natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, da ich als Bürotussi solche Arbeiten ja so gar nicht gewohnt bin. Aber es ist schön und macht Spaß! Wir haben beide das Arbeiten an der frischen Luft genossen.

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Wir haben also montags hier angefangen zu arbeiten, sind aber schon Sonntag abends hier angekommen. Maggie und John, die Farmbesitzer, haben uns auch gleich mit offenen Armen empfangen und wir konnten uns sofort an den gedeckten Dinner-Tisch setzen. Wir hatten gleich das Gefühl, in die Familie ‚aufgenommen’ zu sein. Als wir ankamen, war auch noch Ben, ein anderer Wwoofer hier, der schon seit einem Monat hier war und dann zwei Tage später weitergereist ist.

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Wie auch immer, unsere erste Aufgabe montags sollte dann erst einmal was einfaches sein, laut Maggie. Was heißt das? Unkraut ausmachen bzw. bei uns würde man sagen, Butterblumen raus machen. Und es waren ganz schön viele. Andreas hatte als erster die ‚Flämm’ und meinte, dass wir später in unserem Garten irgendwann mal nur noch Butterblumen stehen lassen und einfach die Rosen, die hier und da dazwischen sind, einfach raus reißen. Das wird mit Sicherheit einfacher ;) . Aber egal. Wir haben auf jeden Fall dann die ersten drei (!) Tage mit Unkraut ausmachen verbracht. Nein, wir waren nicht langsam, die haben nur einen ziemlich großen Garten! Zu dem Zeitpunkt dachten wir, dass wir das keine zwei Wochen machen. Aber dann hat Maggie unsere Gebete erhört und hat uns dann andere Sachen machen lassen wie Blümchen setzen, Holz hacken, Bäume und Büsche für den Frühling ‚frisch gemacht’, die Tiere gefüttert, gekocht, gebügelt, gespült etc.. Alles, was eben auf einer Farm so anfällt. Das ist so unsere Zeit hier in Kurzform. Ach ja, Andreas ist seit diesem Montag dabei, in einem der Zimmer ein Hochbett zu bauen. Da ist er natürlich ganz in seinem Element und das macht ihm richtig Spaß. Und mir macht das Arbeiten im Garten richtig Spaß, daher schickt Maggie mich dann auch gerne in den Garten.

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Jetzt noch kurz zu den Tieren. Das hier ist eine Farm, die Permaculture betreibt, was soviel heißt wie, dass sie nur soviel Garten und Tiere haben, um sich selbst zu versorgen. Also, es wird kein Obst, Gemüse oder Fleisch verkauft. Es gibt also nicht so viele Tiere wie viele vielleicht vermuten. Sie haben, um genau zu sein, 6 Kälbchen, Hühner und Hähne (wobei einer der Hähne diese Woche schon dran glauben musste), Enten mit Küken, 2 Hunde und 2 Katzen. Das lustige ist, dass die 3 jüngeren Kälbchen noch nicht auf die Weide mit den Großen können, sondern hier frei auf dem Grundstück rum laufen wie die Hunde, Katzen und Gänse auch. Ist schon ulkig, wenn man im Garten nichts ahnend Bäume am schneiden ist und auf einmal 3 Kälbchen im Galopp an einem vorbei rennen. Damit ihr mal sehen könnt, wie klein die drei Süßen sind, hier mal ein Größenvergleich:

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Wir haben uns auch schon mit den Katzen angefreundet (mit den Hunden ja sowieso!). Wenn wir abends fernsehen, kommen die Katzen immer und schlafen dann auf unseren Bäuchen ein.

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Wir sind noch bis Freitag hier und werden dann nach dem Mittagessen hier wieder abreisen und für 3 Wochen den Rest der Nordinsel unsicher machen. Aber bis dahin gibt es wieder Neuigkeiten von uns.

Wir hoffen, Euch geht es gut und freuen uns schon darauf, mal wieder was von Euch zu lesen.

Bis dahin liebe Grüße aus Thames… und tschöööö.

Die Zweite Woche im Noden 25 Okt, 2006

Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, North Island.
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Von Kerikeri nach Cape Reinga
 
So langsam kommen wir immer weiter voran im Norden. Heute war unsere erste Station das älteste Steinhaus in Neuseeland.

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Gleich nebenan das älteste Holzhaus in NZ. Sind wohl so um die zweihundert Jahre alt. Ist nicht ganz so zu vergleichen mit den Gemäuern in unserer Gegend aber doch ganz schön. Danach sind wir zu den Rainbow Falls gefahren, um am Wasser ein tolles Teilchen aus der Bäckerei zu genießen. Wasserfälle gibt es hier wie bei uns Kartoffelfelder.
 
Nach einigen Kilometern weiter nördlich kamen wir dann endlich in einem der vielen Kauriwäldern an. Das sind verbleibende Teile von Urwäldern, die aber unter Naturschutz stehen. Sie beherbergen die Kauris. Kauris sind die Riesen von Neuseeland. Sie sind die zweitgrößte Baumart auf unserer Erde. Leider kann man auf unseren Fotos nicht wirklich sehen wie mächtig sie sind, aber wir können euch sagen, die sind ganz schön groß. Dieser Kauri Forest Walk war auf der Ostseite der Insel und hatte nicht die größten Bäume. Diese sollten uns an der Westküste erwarten. Aber dort werden wir ja auch noch hinkommen, wenn wir wieder nach unten fahren.
 
Nach diesem wunderschönen, durchwachsenen Tag fuhren wir zur Doubtless Bay. Wir haben uns sagen lassen, dass man dort tolle Fotos vom Mond machen könnte, vorausgesetzt es ist Vollmand. Da die Doubtless Bay sehr groß ist, entschlossen wir uns zur Maitai Bay zu fahren. Die Leute, die mich kennen, wissen ja, dass mir der Name ganz gut gefällt, weil ja ein toller Cocktail so heißt. ;) Und wir hatten Glück, klarer Himmel und der perfekte Vollmond! Er ging mitten über der Bucht auf.

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Gewaltig, wie er da am Himmel stand. Wir schossen bestimmt 50 Fotos, weil ich absolut keine Ahnung hatte, mit welchen Einstellungen ich ihn am besten festhalten kann. Es sah immer aus wie eine Sonne. Vielleicht kann mir ja mal jemand einen Tipp geben, wie ich einen Mond am besten ablichten kann.
 
Nach einem tollen Abendessen und einem beunruhigten Campground Besitzer, der fragte, ob wir mit den Fotos Geld verdienen wollen, was wir natürlich nicht wollten, weil er uns sonst weg schicken würde, sind wir dann ins Bett zum Schlafen.
 
Am nächsten Morgen wieder das gleiche Spiel. Raus aus dem Camper, Fotoapparat in die Hand und diesmal den Sonnenaufgang festgehalten.

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Nach dem Frühstück gings weiter in Richtung Cape Reinga. Auf dem Weg dort hin mussten wir noch einen kleinen Zwischenstopp am 90 Mile Beach einlegen, der sich aber nicht wirklich gelohnt hat. Ist einfach nur ein ziemlich langer Strand. Manchmal sieht man wohl einige Autowracks dort im Sand stecken, aber wir haben nichts gesehen außer Wasser und Sand. Die Autowracks kommen da auf eine eigentlich ganz lustige Weise hin. Und zwar so: Wenn die Ebbe einsetzt, ist der Strand für einige Stunden befahrbar. Ein kleiner Tipp: Am besten nur mit nem 4WD auf den Sand fahren! Mhhh.., ja also irgend jemand hat seine Fahrkünste überschätzt und sich festgefahren. Dieser Fehler ist unverzeihlich, wenn man nicht schneller mit Graben ist als das Wasser zurückkommt! Den Rest könnt ihr euch bestimmt vorstellen. Wir haben Fotos gesehen von Fahrzeugen, die komplett unterm Sand waren und nur das Dach oben rausgeguckt hat.
 
Wieder zurück auf der Straße und einige Kilometer weiter nördlich sahen wir auch schon Dünen. Sie sind bis zu 200 Meter hoch. Dort sind wir dann auch gleich hin gefahren. Man kann da Sandboarding machen. Spaß pur, sagen wir, aber auch sehr harte Arbeit. Denn ihr müsst natürlich zuerst mal den Berg hoch, um ihn danach dann sehr schnell wieder runter zu fahren.

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Jetzt setzt sich gerade die Katze auf meinen Schoß, tolle Wärmflasche. Ihr müsst wissen, dass wir letzte Woche nicht fleißig unserer Hausaufgaben gemacht haben und jetzt hier auf unserer Wwoofing- Farm die Aufgaben (Text schreiben) nach machen müssen! Aber die Details von unserer Farm bekommt ihr später! Jetzt aber weiter im Text. Das wäre ja alles nicht so super anstrengend, wenn es keine Sanddünen wären. Die geben nämlich bei jedem Schritt nach, also geht man den Berg ca. dreimal bis man einmal oben ist. Hört sich komisch ist aber so! Das haben wir dann eine Stunde gemacht und waren danach tot.
 
OK, jetzt folgt der letzte Stopp dieses Berichtes. Und zwar am Cape Reinga. Es ist  fast der nördlichste Punkt in Neuseeland. Hier kann man sehen wie der Pazifik und die Tasmanische See aufeinander treffen. Wir hätten nicht gedacht, dass man es wirklich so sehen kann. Einerseits hatten wir sehr schönes Wetter und ruhige See. Andererseits soll man bei schlechtem Wetter und rauer See Wellen bis zu 10 Metern Höhe sehen können. Naja, man kann nicht alles haben.
 

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10 – 11.10.06 Von Kaitaia nach Warkworth

Nun treten wir schon die Rückreise in Richtung Auckland an. Diesmal aber an der Westküste. Dort gibt es viel zu sehen. Unter anderem ein Kaurimuseum in dem man sich eine Treppe ansehen kann, die durch einen Kauristamm hindurch geht.

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Einige Kilometer weiter unten kann man dann mit der Motukaraka Car Ferry über einen Meeresausläufer fahren, um sich die Guttschellerei um ihn zu sparen. Gleich danach kommt man dann zum Waipoua Kauri Forest. Dort steht der größte Kauri Neuseelands. Leider kann man auf unseren Fotos nicht wirklich erkennen wie gewaltig er ist. Sein Name ist „Tane Mahuta“

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 und hier einige Daten:

Der Stamm ist ca. 18m hoch.
Die totale Höhe beträgt ca. 51,5m.
Der Umfang des Stammes beträgt 13,8m!!!
Das Stammvolumen beträgt 244,5m³
Alter ca. 2000 Jahre.

Dieser Kauri war aber nicht der größte. Der Größte war noch ein wenig größer. Auf diesem Foto kann man sich die Dimensionen ein wenig besser vorstellen.

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Die äußerste Markierung ist der größte bekannteste Kauribaum und die zweite von außen ist Tane Mahuta. (und Daniela steht da auch noch unten)

Tja, sonst gab es auf der Westseite nicht wirklich viel mehr Spezielles zu sehen. Am Donnerstag den 12.10.06 sind wir dann wieder in Auckland angekommen und haben eine Nacht in Takapuna auf dem Campingplatz verbracht. War ein wenig wie Deutschland mit all den Deutschen.

Den Rest des Wochenendes haben wir dann in Auckland mit Einkaufen, alte Freunde treffen und essen verbracht. Und am Montag geht dann das Wwoofen los. Wir sind ja mal gespannt, was das dann wird.

Far North – Erkundung der Nordinsel 12 Okt, 2006

Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, North Island.
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01.-02.10.06 Auckland nach Manghawei

So lange habt ihr schon nichts mehr von uns gehört! Na dann wird es aber mal wieder Zeit.

Wo sollen wir anfangen? Am besten am Anfang! Ok!?

Der letzte Tag in Auckland rückte immer schneller näher. Da wir uns vor- genommen hatten, jeden Tag eine Kleinigkeit mit ins Auto zu nehmen, das aber dann doch nicht getan haben, mussten wir halt alles am letzten Tag räumen. Ich habe noch ganz genau Daniela’s Worte im Ohr: „Wir haben nicht genug Staufach!!!“ und „Wo sollen wir denn alles hin räumen?“ Naja, was soll ich sagen, wir hatten doch genug Staufach. Im Moment sind wir zwar noch in der „Hin und Her Räumerei“ Phase, aber das wird sich wohl bis zum Ende der Woche auch gelegt haben. Aber jetzt mal wieder zu unserer Tour. Wie ihr vielleicht wisst haben wir genau zwei Wochen um den oberen Teil der Nordinsel zu erkunden. Danach fangen unsere ersten zwei Wochen Wwoofen an. Was bestimmt auch ganz lustig werden wird. Vorausgesetzt die Leute sind in Ordnung!

Als wir in Auckland aufgebrochen sind hat es, wie sollte es anders sein, wie aus Eimern geregnet (wenn man es Regen nennen kann, es waren eher Katzen und Hunde die da runter kamen!). Das gleiche auch am zweiten Tag. Deshalb gibt es über diese Tage nicht wirklich viel zu sagen. Außer, dass wir bis dahin nicht wussten dass es so viel an einem Stück regnen kann! Wir haben dann noch eine kleine Wanderung mit Schirm gemacht, waren aber trotzdem total nass!

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Doch, da war doch noch was! Wir haben unseren ersten Zauberer gefunden :) .

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03.10.06 Mangawhai Heads nach Tutukaka Beach

Am Dienstag dann endlich der lang ersehnte Sonnenschein! Wir können es euch sagen. Es ist ganz schön deprimierend, wenn es die ganze Zeit in der Stadt das totale Überwetter war, dann aber nur noch regnet, wenn man auf Tour geht.

Deshalb sind wir dann gleich mal ans Wasser gefahren. Das da auf dem Foto ist der Strand von Mangawhai Heads. War echt wunderschön da.

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Aber das eigentliche Ziel dieses Tages war Whangarei. Es ist eine der etwas größeren Städte in der Gegend. Auf dem Weg fanden wir aber noch die Waipu Caves mit dem Waipu Caves Walkway. Nix wie hin dachten wir. Gesagt getan, nach einigen Anlaufschwierigkeiten, der Wahl der richtigen Klamotten, konnte es dann losgehen. Wir haben die Höhle dann auch gleich gefunden konnten aber nur ca. 10m in sie vordringen.

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Da war doch ein wenig zu viel kaltes Wasser im Weg. Na gut, dachten wir, dass kann ja noch nicht alles sein. Noch mal zurück zum Schild und mal genauer lesen was man hier machen muss. Ok, auf dem Schild stand dann; „Folge den orangenen Pfosten!“ Dann machen wir dass doch mal.

Der Weg führte uns über grüne (grüner geht’s gar nicht mehr) Felder

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mit vielen Schafen, Kühen und ab und an mal einem Stier.

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Den Stieren sind wir dann aber doch aus dem Weg gegangen, da Daniela leider ein rotes Shirt an hatte. Der Walk sollte eine Stunde pro Weg dauern und wir erwarteten eine Höhle mit Glowworms am Ende. Aber dem war nicht so. Als wir am Ende angekommen sind, stand da nur ein Schild: Waipu Caves Walkway 1h. Na toll, der ganze Weg umsonst! Aber das war natürlich nicht so. Es hat sich alleine schon der Landschaft wegen gelohnt!

Danach sind wir dann nach Whangarei, um noch einige Kleinigkeiten einzukaufen und uns dann die Whangarei Falls an zu gucken. Diese sind 26m hoch und 5 km vom Stadtzentrum entfernt. Als wir fertig waren mit dem kurzen Walk mussten wir uns auch schon auf machen, um einen geeigneten Schlafplatz zu finden. Da wir nur etwa ein bis zwei Mal die Woche auf einen Campingplatz oder ähnliches fahren wollen, musste es ein geeigneter Parkplatz für uns sein. Am besten ein wenig abgelegen und ohne ein Übernachtungsverbotschild.

Wir haben dann auch einen gefunden und einen traumhaften Sonnenuntergang miterleben können.
Und so wacht man dann am anderen Morgen auf (Blick aus dem Bett, übrigens).

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04.10.06

Am Mittwoch morgen erwachten wir auch wieder bei schönem Wetter. Das war unser Zeichen, uns auf den Weg zur Bay of Islands zu machen. Der Weg führte uns von Tutukaka nach Russel. Zwischendurch machten wir einen Stopp in Helena Bay, was im Lonely Planet empfohlen wird. Und es hat sich durchaus gelohnt. Die Häuser und die Bewohner waren zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber der Strand war schon schön. Dort habe ich mich erst einmal eine Runde aufs Ohr gelegt, weil mir nicht so gut war. Die ganzen Gravel Roads haben meinen Magen anscheinend so durchgeschüttelt, dass es mir am Ende tatsächlich schlecht geworden ist. Aber nach dem Nickerchen am Strand, ging es auch gleich schon wieder besser.

Weiter ging es dann über die Old Russel Road nach Russel. Russel ist eine kleine, verschlafene, aber sehr touristische Ortschaft. Da es aber wieder regnete, haben wir nicht so viel Zeit dort verbracht. Also machten wir uns auf zur Auto-Fähre, die zwischen Russel und Opua verkehrt. Die Fähre braucht keine 5 Minuten, während man, würde man mit dem Auto um die Küste herum fahren, eine gute 1 ½ Stunden brauchen. Es ist außerdem relativ günstig. Man zahlt 10$, d.h. 5€ für das Auto inklusive 2 Personen. Dafür kann man die Strecke nicht fahren. Wie auch immer. Auf einmal befanden wir uns mitten in der Bay of Islands. Opua ist ca. 10min von Paihia entfernt, was eine der größten Ortschaften hier ist. Hier gibt es die Haruru Falls und auch Mt Bledisloe. Diese beiden Sehenswürdigkeiten haben wir uns gestern dann auch angesehen. Von Mt Bledisloe hat man einen super Ausblick über die Bay of Islands – wirklich sehenswert! Anschließend konnten wir uns auch schon wieder auf den Weg machen, einen Schlafplatz zu suchen. Dieses stellte sich nicht als einfach heraus, weil es leider kaum Parkplätze in der ‚Pampa’ gab. Die Gegend ist einfach zu touristisch. Aber irgendwann, als es schon fast dunkel war, haben wir eine kleine Bay ‚hinter einem Haus’ gefunden, wo wir uns einfach hingestellt haben.

Entgegen unserer Annahme, haben wir aber leider beide nicht gut schlafen können, weshalb wir heute morgen schon vor 7 Uhr wieder aufgestanden sind. Dann gab es noch ein schönes Frühstück und dann ging es wieder zurück nach Paihia. Hier wollten wir heute mal nach einer Bootstour gucken. Sowas muss man einfach machen, wenn man hier ist. Wir sind dann zu ‘Fullers’ gegangen und haben uns für eine Tagestour inklusive Schwimmen mit Delphinen, einen zweistündigen Aufenthalt auf einer Insel und das Hole in the Rock beinhaltet. Diese Tour können wir aber erst morgen machen, da diese morgens um 8 Uhr starten. Dafür waren wir etwas zu spät an. Was sollen wir also den Rest des Tages machen? Da wir jetzt mal Urlaub haben, dachten wir uns: Nix! Also, haben wir uns eine kleine schnuckelige Bay gesucht, unsere Picknickdecke ausgepackt und uns mal richtig schön in die Sonne gepackt. Ihr glaubt gar nicht, wie schön das ist, wenn im Oktober Frühling ist :) .

Der restliche Tag war aber relativ unspektakulär: Campingplatz suchen, weil wir sowohl uns als auch unsere Klamotten mal wieder duschen bzw. waschen mussten (Ihr braucht gar nicht das Gesicht zu verziehen, als Backpacker muss man eben an allen Enden sparen ;) ). Morgen, nach unserer Tour haben wir sicher wieder mehr zu erzählen. Bis dann.

06.10.06 Tages Tour durch die Bay of Islands

Heute sollte es so weit sein! Der erste Tag für uns auf dem Wasser. Die Götter meinten es gut mit uns und schenkten uns einen, etwas windigen, aber wunderschönen sonnigen Tag.

Die Tour begann an Board eines kleinen Bootes, dass speziell für das Delphingucken gebaut wurde. Wir sind dann raus auf die See gefahren, um die Suche nach Delphinen zu beginnen. Es dauerte nicht lange bis wir welche gefunden hatten. Da waren sie, und nicht wirklich wenige.

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Nach einigen Runden auf dem Wasser und unzähligen Fotos, von denen im Nachhinein auch wieder unzählige gelöscht wurden, ging es dann langsam zur Sache. Wir wissen nicht genau wie kalt das Wasser war, aber es war bestimmt so kalt wie die beiden Striche hier – – lang sind ;) Naja, was soll ich sagen. Da wird nicht lange gezappelt. Schnell in den Surferanzug rein, Flossen, Taucherbrille und Schnorchel auf den Kopf und rein ins Wasser.

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Zuvor haben wir noch einige Anweisungen bekommen. Wir sollen den Tümmlern ein schönes Lied vorsingen und ein wenig akrobatisch sein. Ansonsten würden sie schnell das Interesse verlieren und sich eine andere Person zum Spielen aussuchen.

Also hab ich mal wie wild unter Wasser Geräusche gemacht. Wobei das auch gar nicht so einfach war. Denn eigentlich brauche ich die kostbare Luft im Wasser für andere Sachen wie fürs singen! Wie auch immer, die großen (Fische darf ich ja nicht sagen) Tiere sind wohl ganz gut auf meine Gesangseinlagen angesprungen, denn ich habe ganz schön viele vor meiner Nase rum schwimmen sehen. Das war schon ein tolles Erlebnis. Aber alles hat mal ein Ende.

Danach ging es dann zu einer der ca. 150 Inseln zur warmen Dusche und einem Cafe. Dort hatten wir dann ein wenig Zeit um die Insel zu erkunden.

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Der zweite Teil unseres Trips fand dann auf einem ziemlich großen Katamaran statt. Dieser schipperte uns noch ein wenig durch die Gegend bis wir zum „The hole in the rock“ kamen. Ziemlich einfallsreicher Name für eine Touristenattraktion wie wir beide finden! Ich denke an dieser Stelle ist eine kleine Beschreibung für dieses tolle Ereignis fällig. Da ist eine Insel die etwa 150m hoch ist und mitten in ihr ist ein Loch. Toll nicht!? Tja, aber wir sind dann mal da durch gefahren.

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Leider kann man sich es nicht ganz so gut vorstellen, da ihr nicht genau die Dimensionen unseres Schiffes kennt. Aber es war bestimmt ungefähr genau so groß wie das Loch im Felsen. Das wäre ja alles nicht so schlimm wenn da nicht noch die Wellen gewesen wären. Da wir schon ziemlich weit auf hoher See waren, waren die Wellen auch dementsprechend hoch. Der Skipper unseres Bootes stellte das Boot in Position und wartete den richtigen Moment ab, um mit Vollgas mitten durch dass Loch. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht mehr zu erzählen.

Dann ging es weiter zu einer anderen Bucht, aber da lassen wir dann einfach mal das Foto sprechen:

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Ach ja, was wir heute noch alles gesehen haben: Delphine, Seehunde, Gannets (große Vögel, die im Sturzflug Fische fangen), Stachelrochen und wir haben am Ende der Tour mal so nebenbei erzählt bekommen, dass es auch Haie in den Bay of Islands gibt. Na toll! In genau dem Wasser, in dem ich drei Stunden zuvor noch fröhlich mit den Delphinen rum geplanscht habe. Der Kapitän hat auf der Heimfahrt einen Hammerhai gesichtet, den wir aber leider verpasst haben.

So, genug für heute.

Aber wir sind uns sicher, dass es noch mal was von uns zu hören geben wird.

Bis dann und viele Grüße.