Frohe Weihnachten und guten Rutsch! 23 Dez, 2006
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Weihnachten rückt immer näher 8 Dez, 2006
Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, South Island.4 comments
So, ihr lieben Leute,
da es jetzt langsam Weihnachten wird und wir schon so viele Sachen verschickt haben wird unser Geld langsam knapp und deshalb bitten wir euch um ein kleines Weihnachtsgeschenk. Hier schon mal unserer Kontonummer. Ne, natürlich nicht. Wir gehen einfach arbeiten!
Als wir in Motueka aufgebrochen sind, um uns in Richtung Farewell Spit zu machen dachten wir schon, wir brauchen bald noch mal wein wenig Geld, um wieder über die Runden zu kommen. Aber erst mal die Sehenswürdigkeiten hier oben angucken. Da sind zum einen die größten und saubersten Trinkwasserquellen in der südlichen Hemisphäre, die Pupu Springs. Da kommen 14.000 l/s einfach so aus dem Boden und laufen dann direkt ins Meer. Man wird es nicht glauben, aber die Kiwis nutzen das Wasser nicht, weil es eine besondere Bedeutung für die Maoris hat.
Danach ging es weiter zum Farewell Spit. Dort kann man einige kleine Walks machen, um sich das ganze einmal anzusehen. Wir hatten Glück und sahen einen einsamen Seehund da am Strand liegen. Er schien zu spielen. Da der Wind uns nicht verraten konnte, sind wir sogar ziemlich dicht an ihn ran gekommen. Aber sonst war das Spit eigentlich nicht so sonderlich spektakulär.
Auf dem Rückweg nach Motueka haben wir dann noch einen kleinen Abstecher über die Berge gemacht, um zum Harwoods Hole zu gelangen. Das ist ein ca. 400 Meter tiefes Loch im Berg. Besonders beliebt bei Cavern, die sich dann dort abseilen, um wieder durch eine Höhle nach oben zu kommen (wenn ich hier was Falsches erzähle, bitte verbessert mich). Leider sieht man nicht so viel von dem Loch, weil es einfach zu gefährlich ist sich näher an den Abgrund zu wagen, so ganz ohne Sicherung. Aber dafür gibt es noch einen sagenhaften Lookout der ca. 15 min von dem Hole entfernt ist. Es lohnt sich auf jeden Fall dort rauf zu kraxeln und die Aussicht zu genießen.
Ja, jetzt sind wir schon wieder bei unserem Geldproblem. Also wieder in Motueka angekommen dachten wir uns fahren wir mal weiter die Westküste runter, um uns da dann einen Job zu suchen und „richtig viel“ Kohle zu verdienen. Naja, war leider ein falscher Gedanke. Wie uns in der Visitorinformation dann gesagt wurde, sollten wir nach Marlborough fahren, weil dort im Moment ca. 1800 Leute als Aushilfe gebraucht werden. Ok, also wieder 150 km zurück, um dann auf Jobsuche zu gehen.
Wir sind dann in Blenheim angekommen und wurden dann mal zum Arbeitsamt geschickt. Die schickten uns wiederum zu den öffentlichen Aushängen, die in allen Supermärkten hängen. Leider nix gefunden in allen Supermärkten, was jetzt? Dann lass uns mal in einen Backpacker fahren, vielleicht hat der ja was da rum hängen. Und er hatte. Zwar hatte er nix rum hängen, sondern die Besitzerin hat uns eine Nummer gegeben, die wir dann auch gleich mal angerufen haben und sofort einen Job für den kommenden Montag zugesagt bekommen haben. Freu! Der Job sollte auf einem Weingut sein. Wir wollten eigentlich Äpfel pflücken, weil man da doch eher sieht was man gemacht hat. Aber ne, wir sind jetzt dabei Blätter abzureißen. Keine Ahnung, ob man das bei uns auch so macht, denn die Trauben sind noch so klein, dass man sie fast noch nicht sieht. Naja, was sollen wir sagen. Das ist nicht so der Traum-Job, aber er bringt Geld in die leeren Kassen.
Mittlerweile haben wir hier in unserem Backpacker auch noch zwei andere Deutsche getroffen, Jelka und Jan. Diese arbeiten genau wie wir auf einem Weingut, um die Kasse aufzubessern. Wir verstehen uns ganz gut mit ihnen und haben gestern auch mal wieder ein richtiges BBQ gemacht. Das war vielleicht lecker.
Ansonsten gibt es eigentlich nix neues. Und da wir die nächsten Wochen bis Weihnachten auch noch arbeiten müssen wird es die nächste Zeit mit Sicherheit auch nix neues geben.
Ach ja, der Weihnachtsmann ist uns am Strand auch schon mal begegnet.


