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Wiedersehen mit Jan und Jelka – Queenstown – Skydive Daniela – Rafting 30 Jan, 2007

Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, South Island, must do!.
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Letzte Woche war eine Woche der Highlights. Die Reise führte uns ins besagte und ‚sagenumwobene’ Queenstown, die Adventure-City Neuseelands. Da waren wir aber mal gespannt, ob es tatsächlich so werden sollte.

Aber unser erstes Highlight hatten wir ja schon ein paar Tage vorher vereinbart: Unser Wiedersehen mit Jelka und Jan. Da die beiden genau in der umgekehrten Richtung unterwegs sind, lag Queenstown nun für uns alle auf dem Weg. Freu, freu :) !!!

Andreas und ich waren schon einen Tag früher da und haben uns ein wenig umgesehen. Die Stadt ist ganz neu, d.h. man hat quasi nur sehr moderne Neubauten und Hotel an Hotel. Aber das hatten wir uns auch schon so gedacht. Nachdem wir uns dann ein sehr leckeres Eis genehmigt hatten, haben wir uns dann auch schon auf den Weg zu einem Schlafplatz gemacht.

Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht, das Wetter war, wie so oft, einfach wahnsinnig schön… blauer Himmel und Sonnenschein (und, um auch den negativen Aspekt zu berichten: ca. 100000000000000 Sandflies… aaaaarrrgh!), als ich dachte: Heute mach’ ich das! Kurz danach ist auch Andreas aufgewacht und dem sagte ich das dann auch genauso: ‚Schatz, heute mach’ ich das!’ Andreas: ‚Heute machst du was?’, ich: ‚Skydiving!’

Andreas lachte mich erst mal aus und meinte dann ‚Ja, dann mach’ mal.’ Nach ein paar Anrufen war es tatsächlich gebucht, heute so gegen 13.00Uhr sollten wir dort sein. Noch eine Stunde! Verdammt, ich immer mit meiner großen Klappe! Das war mein erster Gedanke. Und dann dachte ich mir, dass ich das jetzt wohl durchziehen müsste. Schwanz einziehen war nicht mehr.

Wir machten uns also auf den Weg nach Glenorchy, das ca. 45km von Queenstown am Lake Wakatipu liegt. Auf dem Weg dorthin wurde ich doch schon etwas nervös. Um genau zu sein, so nervös, dass ich auf dem Weg dorthin sogar ein ‚Streßherpes’ an den Mund bekommen habe. Nicht lachen, das war gar nicht lustig! Naja, ok! Große Klappe, nix dahinter – äh äh – nicht mit mir!

Als wir dort ankamen ging gerade ein Flieger mit 3 todesmutigen Springern in die Luft. Im Büro musste man sich dann anmelden, eine ‚…wenn ich sterbe, stelle ich keine Ansprüche’-Erklärung unterschreiben und dann hieß es warten, warten, warten. Draußen wurde eine Tafel aufgestellt mit 9 Namen darauf, die in 3 Flüge aufgeteilt wurden. Ich war beim 3. Sprung dabei. Das ganze dauerte dann bis ca. 16.00 Uhr, als mein Mitspringer, d.h. der Typ, an den ich festgeschnallt wurde und ggf mit mir ins Verderben springen müsste – er heißt Chris, mich aufforderte, mich in den schicken Wurstanzug zu quetschen. Pretty in grey oder so. Ein paar Instruktionen, die wirklich nicht schwer zu behalten waren, ich sie aber trotzdem ALLE während des Sprungs vergessen hatte und schon ging es los, der Flieger wartete.

Ach ja, ich habe ganz vergessen zu erwähnen, dass ich ja noch eine DVD von dem Sprung habe machen lassen, d.h. kurz vor dem Flug wurde ich dann erst einmal noch interviewt. Aber dazu später mehr.

Also, wir stiegen also mit 3 Springern, 3 Guides und 3 Kameramännern (ja ja, der Pilot war schon drin!) in den Flieger. Eigentlich sollen dort glaube ich höchstens 5 Personen rein, aber damit niemand mehr den Schwanz einziehen kann, macht man das Ding so voll, dass man sich kaum noch rühren kann.

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Der Flieger hob endlich ab, Andreas machte noch ein paar Fotos, für den Fall dass es das letzte Mal gewesen sein sollte und schon waren wir außer Sichtweite. Oh Scheiße! Immer schön die Ruhe bewahren. Als wir auf gerade mal 2000 Fuß waren (mein Sprung sollte aus 9000 sein!), dachte ich nur ‚Näääh! Ich bleib hier sitzen!’ Die Landschaft war wirklich wunderschön so von oben, aber in dem Moment hatte ich nicht wirklich den Nerv, mich auf diese zu konzentrieren. Man ist einfach so was von nervös und denkt daran, dass gleich die Tür aufgehen und man sich da raus schmeißen soll. Aber ok, bei 5000 Fuß befestigte Chris dann die Verbindungskarabiner unserer Anzüge miteinander. Dann wurde ich noch mal kurz interviewt und mir wurde dann gesagt, dass bis zu dieser Höhe der Freefall sein würde. ‚Ok, das reicht jetzt aber!’, dachte ich mir. Schwupps, ging auch schon die Tür auf und Ben, mein Kameramann, stieg mal eben so aus dem Flieger aus. In dem Moment machte ich mir mehr Sorgen um ihn, als um mich. Aber nicht lange. Als er sich draußen positioniert hatte, musste ich mich dann auch in Richtung Tür bewegen, angekettet an Chris. Ich durfte meine Füße nicht auf den Tritt stellen, sondern musste sie einfach baumeln lassen, was auch nicht schwierig war, denn ich saß auch nicht wirklich mehr, sondern hing quasi von Chris’ Hüfte schon vorm Flugzeug.

Dann wippen: vor… zurück……. und FREEFALL!!!!!!!!!

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Ich habe geschrien als wäre es mein letzter Schrei! Aber dieses komische Gefühl im Bauch, dass man so von Achterbahnen oder vom Freefalltower kennt, dauerte nur ein paar Sekunden und dann fielen wir einfach nur noch – ES WAR DER ABSOLUTE HAMMER!! Dieses Gefühl werde ich nie vergessen, es war unbeschreiblich und einfach nur wahnsinnig. Von 9000 Fuß, mit 200km/h ging es für 35 Sekunden im freien Fall nach unten und der Kameramann direkt vor meiner Nase.

Auf 5000 Fuß oder so öffnete Chris dann unseren Fallschirm und langsam ging es dann zurück in Richtung Base. Während des Fluges meinte ich dann zu Chris, dass das ja wohl der absolute Hammer sei, worauf er nur mit einem Lachen meinte ‚Welcome to my office!’

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Das ganze dauerte insgesamt 15 Minuten, war schweineteuer, aber das allerbeste, in das ich jemals mein Geld investiert habe!!! Absolut empfehlenswert: NZSKYDIVE.

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Nach meinem Höhenflug holte ich noch meine DVD ab und wir mussten uns dringend auf den Weg nach Queenstown zurück machen, wo wir uns ja mit Jan und Jelka treffen sollten.

Eine Stunde später waren wir dort und die Wiedersehensfreude groß. Wir bummelten noch ein bisschen durch die Stadt, aßen noch was und fuhren dann wieder zu dem tollen Schlafplatz von gestern abend.

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Wir hatten, wie immer sehr viel Spaß, bei einem Bierchen am Strand, Käseplatte im Bus und allen möglichen Stories, was wir so alles unterwegs erlebt hatten. Am nächsten Tag fuhren wir dann zusammen zum Campingplatz, Andreas und Jan gingen zum Frisör (zum absoluten Leidwesen Jan’s ;) , aber da musste er nun durch!) und nachmittags sind wir dann noch mal los in die Stadt. Abends wieder Fotos gucken, Geschichten erzählen und einen Film in unserem Bus geguckt bis dass uns die Augen zufielen. Es war so schön, euch wieder gesehen zu haben, ihr Lieben!

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Ja, und morgens trennten sich unsere Wege nach dem Frühstück dann leider schon wieder. Wir wollten nachmittags noch eine Raftingtour machen und Jan und Jelka machten sich auf den Weg nach Alexandra.

Zur Raftingtour möchte sich Andreas vielleicht auch mal äußern:

Ähmm…, ja. Ich wollte so was mal auf jeden Fall machen und so entschlossen wir uns zu Queenstown Rafing zu gehen und eine Tour zu buchen. Leider war der Hammer Fluß, der Shotover River wegen Wassermangel geschlossen. Schade dachten wir uns. Na dann lass uns doch den etwas ruhigeren Fluss machen. Ist vielleicht sowieso besser fürs erste Mal. Gesagt getan. Zwei Stunden später saßen wir schon im Bus mit 14 anderen Menschen. Darunter zwei Koreanerinnen, die, wie es sich später herausstellte, fast kein Englisch konnten und auch nicht wirklich schwimmen konnten. Aber gut, wie unser Guide später sagte, ‚Die Schwimmwesten erledigen das meiste schwimmen für euch!’

Was soll ich noch mehr dazu schreiben. Der Fluss war so ruhig, dass wir einige Sachen mit einbauten wie z.B.: Mit dem Schlauchboot segeln, von Klippen springen und sich durch die Stromschnellen treiben lassen. Das mit dem Segeln muss man sich so vorstellen: Alle ans Ende der des Bootes und dann den Anfang des Bootes senkrecht in die Luft reißen. So sind wir dann einige 100m im Fluss getrieben. Fotos gibt es davon keine, denn es war zu teuer. Wir müssen so was auf jeden Fall noch mal in Frankreich zusammen machen. So richtig mit Stufe 5-6 oder so :) .

Jetzt sind wir gerade auf dem Weg zu den zwei berühmten Gletschern „Fox und Franz Josef“. Da werden wir zwei Touren machen, aber dazu später mehr.

Viele Grüße

Daniela & Andreas

Die am häufigsten gestellte Frage… 29 Jan, 2007

Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, South Island.
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… der letzten Zeit ist mitAbstand:

Wann kommt ihr denn heim?

Die Antwort lautet immer:

 Ende März

Nur mal so nebenbei.

Viele Grüße Daniela & Andreas

Overnight Cruise Doubtful Sound –Milford Sound Scenic Cruise 25 Jan, 2007

Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, South Island, must do!.
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Auf den 22. Januar hatten wir uns so richtig gefreut. Es war der Tag, an dem wir endlich die Overnight Cruise auf dem Doubtful Sound mit Real Journeys machen sollten.

Als es endlich soweit war, wir uns die Boarding Pässe abgeholt und unser Boot, welches uns erst einmal über den Lake Manapouri ans andere Ende des Sees bringen sollte, bestiegen hatten, waren wir richtig guter Dinge, denn das Wetter war richtig gut. Nur ein paar Schleierwolken am Himmel und ansonsten Sonnenschein.

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Wer sich ein bisschen auskennt, weiß, dass diese Region auch mit dem Wort Regen gleichzusetzen ist. Im Doubtful Sound gibt es jährlich die siebenfache Niederschlagsmenge von Manapouri und das Fjordland ist somit die regenreichste Region Neuseelands.

Voller Vorfreude begann also die Überfahrt über den Lake Manapouri. Am anderen Ende erwarteten uns und die anderen 68 Passagiere der Overnight Cruise zwei Busse, die uns über den Wilmot Pass zu unserem Schiff, der Fiordland Navigator, brachten. Auf dem Weg dorthin wurde es dann aber doch immer bewölkter und auf der Hälfte des Passes fing es dann doch an zu regnen. Na schön, weshalb sollten wir auch das Glück von Sonnenschein auf dieser Tour haben? Das grenzte ja eh schon an fast unmögliches Glück. Unser Busfahrer kündigte uns dann auf einmal seinen ‚million dollar view’ an, der uns tatsächlich den ersten Blick auf Doubtful Sound brachte. Es war schon beeindruckend und der Regen konnte die Laune der Passagiere nicht wirklich trüben.

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Nach ca. 50min Busfahrt waren wir endlich da und konnten das Schiff ‚einnehmen’. Alle Passagiere versammelten sich in der Bar-Lounge und wurden mit der Crew und den Gegebenheiten an Bord bekannt gemacht. Anschließend wurden dann die Zimmer zugewiesen und wir hatten, wie immer eigentlich, richtig Glück mit unserem. Wir hatten ein Twin-Zimmer mit eigenem Bad und war doch recht luxuriös ausgestattet.

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Wie sich später herausstellte, hatten die Vierbett-Kabinen noch nicht einmal Türen, sondern nur Vorhänge und die Betten seien doch sehr schmal. Das haben wir von zwei Deutschen, die wir auf der Cruise kennen gelernt haben, erfahren.

Als wir dann so losschipperten, wurde der Regen immer heftiger und der Wind hatte echt schon Sturmcharakter. Man konnte keinen einzigen Berg sehen, an dem wir bis auf 50m oder so vorbeifuhren. Na toll! Das hatten wir uns aber anders vorgestellt.

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In der Tour war auch Kajak- und Bootfahren inklusive. Das Kajakfahren fiel dann aber aufgrund des Wetters im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Andreas hat sich dann doch noch für die Bootstour entschieden doubtful-04.JPG und so kam er nach noch nicht einmal einer halben Stunde zurück: doubtful-05.JPG

In Gedanken haben wir uns dann schon überlegt, was wir euch und allen Menschen, die unsere Fotos vom Regen sehen, erzählen sollen: „Mhm ja, war schön auf’m Doubtful Sound. Wir haben vom Sound nix gesehen, aber ‚n schönen Teppich hatten die da und die Sitze waren auch gut.“ Oder so ähnlich. Als wir an unserem Ankerplatz angekommen waren, berichtete uns der Crew-Supervisor, der passenderweise auch noch Boss mit Vornamen hieß, dass das der schlimmste Sturm seit Jahren war, den sie miterlebten. Toll, oder?! Das will man doch hören! Wir fanden das auch ganz toll, dass wir das miterleben durften. Dafür haben wir uns dann in der Bar-Lounge ganz nett mit den beiden Deutschen Claudia und Daniel unterhalten und unsere bisherigen Reiseerfahrungen ausgetauscht. Das war echt ganz nett.

Abends gab es dann Dinner, welches im Preis natürlich inklusive war. Das war der Hammer! Richtiges Essen und dann auch noch so gutes… wir waren hin und weg. Schon nachmittags hatte es ganz leckere Muffins gegeben und später dann noch eine Suppe. Kaffee und Tee konnte man sich eh die ganze Zeit kostenlos selbst machen. Also, verhungert und verdurstet wäre man auf keinen Fall dort. Nach dem Essen hat eine Crew-Mitarbeiterin dann noch eine Dia-Präsentation gemacht, die wirklich gut und informativ war.

doubtful-06.JPG Dieses tolle Röntgenfoto von einem ‚schwangeren’ Kiwi war ein Dia davon. (Sie sagte uns, dass eine Frau ein 25kg schweres Baby zur Welt bringen müsste, um einen Vergleich bildlich zu machen!) Anschließend sind wir dann auch bald ins Bett gegangen, denn Frühstück sollte es nur von 6.45h bis 8.00h geben. Wer zu spät kam, hatte Pech.

Der nächste Morgen entschädigte uns dann auch für den ganzen gestrigen verregneten Tag! Es regnete nicht mehr und als wir gegen 7.00 Uhr auf Deck waren, machten sich tatsächlich ein paar Delfine ca. 100m vor unserem Schiff bemerkbar. Der Kapitän sagte dann auch durch, dass sie normalerweise um diese Zeit noch keine Durchsagen machen, aber er wolle alle Menschen, die eventuell noch im Bett lagen, raus schmeißen, damit sie auch die Delfine sehen konnten. Wir fuhren dann in Richtung Delfine und die machten sich dann einen Spaß daraus mit der Bugwelle mit zu schwimmen. Das war fantastisch. Ich meine, wir haben jetzt schon des Öfteren Delfine gesehen, aber es ist immer wieder toll.

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Um das ganze nun ein wenig abzukürzen: Das war erst der Anfang eines fantastischen Tages! Der Himmel öffnete sich, die Sonne kam heraus und wir hatten einen wundervollen Morgen auf der Fiordland Navigator, aber überzeugt euch selbst.

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Das hatten wir uns aber auch verdient nach dem gestrigen Tag!

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Am 24. Januar hatten wir dann die Scenic Cruise auf dem Milford Sound gebucht. Dieser soll ja laut Reiseführern der schönere dieser beiden Sounds sein. Allerdings war es auch hier bewölkt, es fing zwischendrin auch wieder an zu regnen und die Landschaft hat uns jetzt nicht so vom Hocker gehauen. Es war schon schön, keine Frage, aber Doubtful Sound hat uns definitiv mehr beeindruckt. Alleine der Abfahrts-Terminal am Milford Sound war schon fast wie ein Flughafen, 12 Stege, 3 oder 4 verschiedene Firmen, die ihre Touren dort anbieten, alle halbe Stunde Abfahrten etc. Auf dem Sound an sich sah man ständig andere Boote, hinter denen man dann herfuhr. Wo hingegen auf dem Doubtful Sound unsere Fiordland Navigator neben ein paar kleinen Fischerbooten, das einzige weit und breit war.

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Tipp: Wenn man also die Zeit hat, sollte man wirklich ein paar Dollar mehr investieren und auf jeden Fall eine Overnight Cruise machen, und diese unserer Meinung nach auf jeden Fall auf dem Doubtful Sound!

Das war es mal wieder von uns. Viele Grüße an alle Daheimgebliebenen und Fernweh’ler. Bald hat uns die Heimat ja schon wieder…

TIPP, TIPP, TIPP: Oooohhh, jetzt haben wir doch tatsächlich was ganz wichtiges und den GEHEIMTIPP überhaupt hier vergessen. Wer auf dem Weg von Te Anau nach Milford Sound ist, sollte unbedingt am Gertrude Valley anhalten und den Walk dort machen, wenn auch nur für eine halbe Stunde oder so. Dort sieht man nämlich das: gertrude_valley-01.JPG gertrude_valley-02.JPG gertrude_valley-03.JPG gertrude_valley-04.JPG

Man würde so gerne hineinspringen, aber der gesunde Menschenverstand hält einen dann doch zurück. Denn das Wasser kommt direkt von der Schneeschmelze, die man im Hintergrund des Fotos sehen kann und entsprechend ‚frisch’ ist es dann auch. Es hatte höchstens 4-5°C, wenn überhaupt.

Stewart Island bis zum Fiordland 18 Jan, 2007

Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, South Island.
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 Der Morgen des 15.01.07 sollte so ruhig beginnen. fiordland-01.JPG Nach einem schönen Frühstück und einer gemütlichen Fahrt zur Fähre konnten wir dann auch schon bald auf das Schiff, um nach Stewart Island über zu setzen.

Gleich danach ging es dann los! Nach 10 min auf dem Wasser dachten wir, wir sitzen in einer Schiffschaukel auf der Kirmes. So etwas haben wir noch nicht erlebt. Die Wellen wurden immer höher und höher. Als wir dann den Schutz des Hafens verlassen hatten, war es fast nicht mehr auszuhalten. Wir sind halt einfach Landratten und nicht für die raue See gemacht.

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An Bord unseres Bootes waren ca. 100 Passagiere, von denen sich nach und nach mindestens 50% übergeben haben. Deshalb auch überall die Kotztüten. Es war das erste Mal in ihrem Leben, dass auch Daniela seekrank geworden ist. Aber so richtig mit allem drum und dran. Leider gibt es von diesem ganzen Spektakel keine Fotos, denn ich war mit mir selbst so beschäftigt, dass ich nicht einmal diese Mega-Wellen im Bilde festhalten konnte. Auf Stewart Island gab es auch solche T-Shirts mit extra schlauen Sprüchen drauf und einer davon war „Hey, where did you lost your stomache? Somewhere on Foveaux Street.“ So heißt die Seestraße zwischen dem Festland und Stewart Island. Diesen Spruch fanden wir doch sehr treffend.

Irgendwann sind wir dann aber auch auf der Insel angekommen. Dort haben wir direkt unser Zimmer im YHA eingenommen, um danach ein wenig die Insel zu erkunden. Leider war das Wetter so bescheiden, dass wir fast immer im Regen unterwegs waren.

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Aber auch dazu wollen wir jetzt nicht mehr schreiben. Im Großen und Ganzen hat sich der Trip für uns nicht gelohnt. Unser Fazit: Für Vogelfreunde und Mehrtages-Wanderer ist die Insel ein Traum. (Man kann dort sogar eine 12-Tages-Wanderung machen!) Ansonsten muss man nicht unbedingt dorthin. Naja, was soll’s. Wir waren aber mal dort. Leider haben wir aber auch dort keine Kiwis gesehen, wofür Stewart Island u.a. so bekannt ist.

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Am Nachmittag des nächsten Tages ging es aber auch schon wieder zurück. Danach haben wir uns noch eine Stunde im Internetcafe in Invercargill gegönnt, bevor es auch schon wieder ‚Schlafplatz suchen’ hieß.

Am nächsten Morgen war dann auch schon wieder ein bisschen besseres Wetter und ein richtiger Abenteuer-Tag sollte uns erwarten. Zunächst ging es nach Monkey Island. Andreas fand den Namen so toll, dass wir dorthin mussten. Das ist eine winzig kleine Insel, die früher mal als Wal-Lookout von Maoris genutzt wurde, zu der man bei Ebbe sogar durchs Wasser hinlaufen kann.

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Das Aufregendste kam aber noch: die Clifden Caves. Durch diese Höhlen kann man auf eigene Faust durchklettern. Man sollte sich allerdings vorher in der Visitor-Info in Tuatapere eine kleine Info-Map darüber geben lassen, in der wichtige Informationen, Sicherheitshinweise etc. aufgeführt sind. Man soll mindestens zu zweit, nicht aber mit mehr als sechs Leuten zusammen dort hinein. Dann soll man pro Person mindestens zwei Taschenlampen plus jeweils Ersatzbatterien mitnehmen, am besten eine Kopflampe und eine Hand-Taschenlampe usw.. Das war wirklich aufregend, so etwas mal alleine zu machen!

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In der Höhle gibt es einen ‚See’, der zwar nur ca. 5m Durchmesser hat, dafür aber tief ist. Und da muss man dann irgendwie durch. Laut Broschüre könne man am Rand entlang da vorbei. Leider hatte es in den letzten Tagen davor wohl des Öfteren geregnet, so dass dieser ‚Weg’ nicht so wirklich ersichtlich war. Ich habe dort auch gleich wieder richtig Panik bekommen, weil ich dachte: „So, das war’s jetzt. Du kommst hier alleine nicht mehr raus. Andere können nicht hier rein. Das war’s!“

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Zum Glück hatte ich aber ja meinen tapferen Schatz dabei, der todesmutig mal vorgeklettert ist und meinte „Doch, das geht.“ Bauch an die Wand, Füße ins Wasser auf den vermeintlichen Steg (von ca. 15 cm Breite!) und an der Wand entlang tasten. Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass es dort stockdunkel ist, wir nur die winzigen Kopfleuchten hatten, die ja die 5cm Wand vor unseren Köpfen beleuchteten, weil wir so eng da entlang mussten, hinter uns dieser ‚nette’ kleine See auf einen wartete, in dem weiß Gott welche Kreaturen auf einen warteten UND Andreas mich dann auch ständig ermahnte, auf keinen Fall die Füße zu überkreuzen, weil ich sonst im Wasser läge! Immer schön einen Fuß neben den anderen und das dann für 10m. Ich kann euch sagen, an dieser Stelle war es mir nicht mehr egal! Aber wir haben es geschafft und wir waren auch ziemlich stolz auf uns :) .

Tipp für NZ-Reisende: Auf jeden Fall machen!! Aber auf jeden Fall auch vorher zur Visitor-Info und die Sicherheits-Vorkehrungen beachten! Wenn dort die Taschenlampe aufgibt, gibt es keinen Weg mehr alleine raus!

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So, auf dem anschließenden Weg nach Manapouri, wo die Touren zum Doubtful Sound beginnen, fanden wir dann noch einen Fluß mit kristallklarem Wasser, der so was von zum Baden einlud, dass wir nicht widerstehen konnten. Aber es war ganz schön eisig kalt :) .

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Nächste Woche Montag machen wir eine Overnight-Cruise im Doubtful Sound und mittwochs dann eine Tagestour im Milford Sound. Da wir dann nicht viel Zeit für die Strecke zwischen Te Anau und Milford Sound haben, sind wir schon mal die Strecke hochgefahren, weil es dort so einiges zu sehen gibt.

Allein die Gegend ist schon wunderschön mit all den Bergen und Seen. Leider erhöht sich hier auch die Touristen-Quote dramatisch. Hat man vorher alle paar Stunden mal irgendwo einen Campervan gesehen, reihen sich auf dieser Strecke die Touristen-Busse der Reiseveranstalter hintereinander. Naja, aber das ist eben auch die am meisten besuchte Strecke in NZ, so dass es dort auch mal zu Massenaufläufen kommen muss. (Das haben wir aber in den ganzen Monaten hier sonst noch nirgends erlebt!)

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Auf der Strecke gab es dann die Mirror Lakes, Cascade Creek, The Divide mit einem 3-Stunden-Walk zum Key Summit, das Hollyford Valley mit den Humboldt Falls, den Homer Tunnel, Cleddau Canyon und den Chasm-Walk. Wir haben das alles gemacht und gesehen, das zu beschreiben würde aber zu lange dauern. Hier ein paar Eindrücke:

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PS: Aber guckt euch mal das Wasser an. Ist das nicht ein Traum?

Liebe Grüße aus Neuseeland :) (und… wer noch nicht hier war, sollte das schleunigst tun!)

Dunedin nach Curio Bay 13 Jan, 2007

Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, South Island.
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Wir haben gerade gegessen, ich bin also satt und dementsprechend auch guten Willens ein bisschen über unsere letzten Tage zu berichten :) .

Wo soll ich anfangen? Also, nach unserem Aufenthalt auf dem super Campingplatz in Moeraki ging es weiter in Richtung Dunedin. Mit über 100,000 Einwohnern ziemlich groß, aber die Innenstadt haben sie ausnahmsweise mal ganz nett hingekriegt. Aber der beste Teil Dunedins unserer Meinung nach, war die ‚Baldwin Street’. Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, was an einer Straße so toll sein kann. Aber genau das wollen wir von euch wissen. Na, wer kann uns sagen, weshalb es uns dort gut gefallen hat?

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Tipp für alle NZ-Reisenden: Das solltet ihr euch auf jeden Fall ansehen!
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Anschließend ging es dann weiter zur Otago Peninsula. Dort gibt es weltweit die einzige Albatross-Kolonie auf dem Festland. Das sind schon faszinierende Geschöpfe! Und ganz schön groß mit einer Spannweite bis zu 3,5m. Allerdings ist der Spaß doch ganz schön teuer. Natürlich sieht man die Albatrosse nur, wenn man eine entsprechende Tour bucht, die pro Person 30$ kostet. Wenn man Glück hat, kann man außerhalb des Royal Albatross Centers mal einen vorbeisegeln sehen, aber das ist eher eine Ausnahme und sie sind sehr weit weg. Während der Tour wird ein Film gezeigt und anschließend in ein ‚Observatory’, d.h. ein Beobachtungsraum geführt und kann von dort aus dann die Vögel sehen.

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Tipp: Man braucht ein gutes Teleobjektiv, um vernünftige Fotos (durch die Fensterscheiben) machen zu können.

Nugget Point war unser nächstes und somit unser erstes Ziel in den Catlins und so sieht es dort aus:

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Das hier ist das ‚Jack’s Blowhole’. Ein Loch von 55m Tiefe mitten in einer Schafsweide! Toll, oder?! ;) Ja, das war es wirklich so eigentlich. Das interessante an diesem Loch ist, dass es 200m vom Meer entfernt liegt und durch eine unterirdische Höhle oder Tunnel mit diesem verbunden ist.

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Ein weiterer Tipp aus dem Lonely Planet waren die Matai Falls, die in unserem Autoatlas gar nicht eingezeichnet waren. Sehr schöne Wasserfälle, ebenfalls mitten in der Pampa. Aber das ist in den Catlins nichts Ungewöhnliches.

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Was wir an diesem Morgen noch nicht ahnten, war, dass wir heute noch Delfine in freier Wildbahn, ganz nah am Strand sehen sollten. „Na klar, jetzt wollen sie uns aber echt was erzählen“, denkt ihr wahrscheinlich. Aber es ist wirklich wahr! Laut unserer ‚Reisebibel’ (=Lonely Planet) wurden in der Porpoise Bay aus unerklärlichen Gründen in Strandnähe immer wieder Hector-Delfine beobachtet. Bis auf das Jahr 2003, in dem sie nicht kamen (und unser Lonely Planet ist die 2004er Version), d.h. wir waren nicht sicher, ob sie wieder gekommen waren oder nicht. Aber schon 5 Minuten nach unserer Ankunft dort, erklärte uns ein Japaner (oder so), dass er vor einigen Minuten Delfine beobachtet hätte, die mit einigen Surfern die Wellen quasi um die Wette geritten seien. ‚Ja, is’ klar!’, haben wir uns gedacht und wie die Deppen aufs Meer gestarrt und natürlich nix gesehen. Aber, als wir gerade fahren wollten (weil der … Japaner uns veräppelt hat), meint Andreas auf einmal „Was war das dort?“ und es waren tatsächlich vier Delfine, die miteinander gespielt haben und sie waren höchstens 100m vom Strand entfernt! Aber seht selbst:

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Ein weiteres Highlight der Catlins liegt gerade mal einen Kilometer von der Porpoise Bay entfernt. Hier gibt es einen petrified forest, was soviel heißt wie versteinerter Wald, der 180 Millionen Jahre alt ist. Es gibt dort zwar keinen richtigen Wald mehr, aber man kann die Baumstümpfe und die Stämme, die am Boden liegen, richtig erkennen. Es ist schwer mit Worten zu beschreiben, wenn man es nicht gesehen hat. Der ‚Wald’ wurde durch mehrere Vulkanausbrüche, die in kurzen Abständen gefolgt sind, (und dann kam noch irgendwie Matsch ins Spiel), ja und dann war er dann irgendwann versteinert. Wie auch immer, das war wirklich beeindruckend. Vor allem, weil die hier versteinerten Pflanzen-Spezies belegen, dass dies einmal ein Teil des Superkontinents Gondwanaland war. Hausaufgabe für alle, die nichts mit dem Begriff anfangen können: Googeln oder ein analoges Lexikon benutzen :) !

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Nachdem wir die Catlins dann verlassen hatten, ging es weiter nach Invercargill, um von dort aus die Fähre nach Stewart Island zu buchen. Dazu ein anderes Mal mehr.

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Von Lake Taylor zu den Moeraki Boulders 10 Jan, 2007

Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, South Island.
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07.01.07

Nach diesem fantastischen Walk sind wir dann Richtung Kaikoura gefahren. Unsere Whale Watch Tour werden wir machen wenn wir wieder auf unserer Rückreise nach Christchurch sind. Daher haben wir uns dort nicht lange aufgehalten, sondern nur ein nettes Plätzchen zum schlafen gesucht.

Am nächsten Tag war das Wetter zum Verlieben und deshalb haben wir uns über Mittag an einen Fluss gelegt, um ein wenig braun zu werden. Das Wasser war einfach so wunderschön Blau, warm und ohne Salz, dass man nie mehr im Meer schwimmen möchte. Nach einigen Stunden sind wir dann weiter, um einen geeigneten Schlafplatz zu suchen.

Auf dem Weg lag Hanmer Springs. Da muss man ja mal hin fahren, dachten wir uns. Aber wenn man kein Bock hat in ein Thermalbad zu gehen kann man sich den Weg eigentlich sparen. Sehr touristisch dieser Ort.

Wir entschieden uns zum Lake Taylor zu fahren. Es war eine 35km lange Gravel Road, die aber an einem Stufe 3 Rafting River vorbei führte. Wunderschön, müssen wir sagen! Das Wasser wieder einmal blau wie der Himmel, sehr schnell und wild. Nach 30km und unzähligen Stopps, um sich den Fluss näher zu betrachten, haben wir dann einen guten Platz gefunden. Zwar waren dort wieder einmal unzählige Sandflys und einige Angler, aber wir haben gut geschlafen.

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Weiter geht die Reise nach Christchurch. Dort werden wir ja in ca. zwei Monaten ein wenig länger bleiben, deshalb haben wir dort nur einen kleinen Zwischenstopp in einem Vorort eingelegt, um unsere Vorräte aufzustocken und mal wieder zu duschen. Iiiihhhh…, wie das stinkt. ;)

Am nächsten Tag sind wir dann zur Banks Peninsula aufgebrochen. Diese liegt ca. 30km süd-östlich von Christchurch. Dort gibt es eine französische Siedlung, wie man auch an den Straßennahmen in Akaroa sehen kann. Aber wir müssen sagen, dass es doch mal eine ganz andere Stadt war, wie all die anderen. Wir haben gut dort zu Mittag gegessen und sind dann den Tourist-Drive wieder zurück gefahren. Ich kann euch sagen, wenn man ein anderes Auto hätte, würde es sicher Spaß machen dort die engen, windigen und steilen Straßen entlang zu zockeln.

Weiter sollte unsere Reise zum höchsten Berg Neuseelands, ach was rede ich, von ganz Australasiens gehen. Mount Cook ist 3754m hoch und sieht in seinem weißen Schneegewand sehr stattlich aus. Auf dem Weg dorthin gibt es noch zwei Seen zu sehen und zwar Lake Tekapo und Lake Pukaki.

Lake Tekapo ist so was von Blau, man glaubt es gar nicht. Dort gibt es noch die „Church of the Good Shepherd“ und eine Statue von einem Collie ohne den die Schäfer damals nicht klar gekommen wären. Naja, ist halt wieder so eine Pilgerstätte zu der wirklich jeder fährt. Im Reiseführer steht sogar, dass man etwas später dort hin fahren soll, nachdem der letzte Bus voller Touris wieder abgereist ist. Zum Glück waren wir schon ein wenig später an.

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Aber das Beste vom Tag war dann doch unsere Schlafstätte. Sie lag am Lake Pukaki. Wir sind mit unserem fast 4WD Hiace mal schön runter zum See gefahren, um dort einen Hammer Platz zum schlafen zu finden. Der Blick auf Mount Cook war überwältigend und dazu noch dieses tolle Steinsofa.

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Um noch mal auf den „fast 4WD“ Hiace zurück zu kommen. Hätte nie gedacht, dass der wirklich fast jeden Berg hochfährt. Sei es Gras, Schotter oder Schlamm. Mal sehen ob er im Schnee auch so gut ist. Hoffentlich müssen wir es nicht ausprobieren :) .

Am nächsten Morgen dann auf zum Mount Cook um dort ein wenig zu wandern. Nach einer Stunde Fahrt sind wir dann auch im Dorf am Gipfel angekommen und haben uns gleich nach den verschiedenen Walks erkundigt. Der Beliebteste war der Hooker Valley Track. Es war die Hölle los auf dem dreistündigen Walk und der Wind war so stark, dass ich noch nicht einmal meine Mütze anziehen konnte, um meine „frisch aus dem Bett aufgestanden Frisur, die noch nicht wieder in Form gebracht werden konnte, weil keine Dusche weit und breit“ zu verbergen. Besonders lustig war der Wind auf den zwei Hängeseilbrücken die ganz schön im Wind hin und her pendelten. Zum Schluss führte der Weg zu unserem ersten Gletscher, dem „Tasman Glacier“. Leider konnten wir nicht ganz zu ihm vorstoßen, weil die Schneeschmelze einen ziemlich großen Fluss zwischen uns und dem Gletscher entstehen ließ.

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Nach diesem Abenteuer hatten wir keine Lust mehr noch länger am Mount Cook zu verweilen, weil wir ja sowieso noch mal zu ihm fahren werden, nur von der anderen Seite. Deshalb sind wir jetzt wieder zurück zu Küste gefahren, um dann immer weiter in Richtung Süden zu reisen.

Bis dann und viele Grüße an die Daheimgebliebenen.

10.01.07

Nach unserer ersten Alpenerfahrung hier in Neuseeland sind wir jetzt wieder runter zur Küste gefahren. Der nächste Ölwechsel steht nämlich an und unseren platten Ersatzreifen sollten wir am besten auch mal flicken lassen.

Also geht der Weg nach Oamaru. Eine nicht wirklich bekannte Stadt. Aber dafür die Stadt, die uns bis jetzt am besten gefallen hat. Sie hat einen sehr alten Charme. Das Zentrum oder besser die Altstadt sieht ganz anders aus als alles was wir bis jetzt so gesehen haben. Man denkt man ist in einem alten spanischen oder italienischen Dorf. Da es dort sehr viele natürliche Kalksteinvorkommen gibt und die auch noch einfach zu bearbeiten sind, haben die Leute früher Bauwerke von Europa nachgebaut. Aber der Hammer war wieder der deutsche Bäcker im Zentrum. Richtiges Brot!! Wir haben uns direkt einige gekauft und frieren die dann immer ein. Wer weiß wann es so was noch mal gibt. I’am just kidding! Haben natürlich nur eins gekauft.

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Danach ging es dann weiter zu den Moeraki Boulders. Von weitem sieht es aus als wäre man wieder beim Hot Water Beach angekommen. Sehr viele Menschen laufen am Strand rum und lassen Fotos machen. Aber wenn man näher kommt ist es schon sehr interessant anzusehen. Anscheinend weiß kein Mensch so genau wo sie her kommen. Diese Steine sind so perfekt rund und sehen manchmal aus wie riesige Schildkröten. Oder deren Eier. Aber schaut selber:

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Ach ja, habe ja ganz vergessen, dass wir den Ölwechsel und den Reifen haben machen lassen. Jetzt ist wieder alles in der Reih!

Zu guter letzt mussten wir uns schon wieder einen Campingplatz suchen. Daniela hat dann auch gleich einen gefunden.

Dieser liegt auch in Moeraki und gehört zwei Schweizern. Ist sehr günstig und man kann an der Rezeption Brötchen für den nächsten Morgen bestellen. Richtige Brötchen wie daheim. Die werde ich dann jetzt mal gleich holen gehen.

Ich habe Hunger und überhaupt keine Lust was zu schreiben, aber damit ihr halt was zu lesen habt, meint Andreas, muss ich das machen. Nicht mehr lange, dann könnt ihr gucken, woher ihr was zu lesen bekommt ;) ! So, viele Grüße. PS: Gestern Abend haben wir Pinguine gesehen. War schön. Tschüß.

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Das war ein kurzer Einwurf von meiner knatschigen besseren Hälfte. Vielleicht einfach übersehen! ;) Dann hätte ich ja auch gar nix schreiben brauchen – toll!

Das war’s dann auch schon wieder von uns.

Bis die Tage.

Nachtrag:

Jetzt, da wir unser tolles Frühstück hinter uns gebracht haben und dann den ganzen Tag in unserem Auto zu liegen, lesen, Computer spielen, weil es den ganzen Tag regnen soll haben wir gemerkt, dass wir jetzt zum Zahnarzt müssen. Denn unsere Zähne sind solche tollen Brötchen nicht mehr gewohnt!

Von Blenheim zur Sawcut Gorge 8 Jan, 2007

Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, South Island, must do!.
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Gestern ging es endlich los!! Nach einem leckeren 6$ Bar Meal in der Woudbourne Tavern in Renwick, haben wir uns dann auf den Weg gemacht. Die ganze ‚Geld verdienen’-Sache hatte unseren ganzen ursprünglichen Plan ja durcheinander geworfen. Dieser war ja so, dass wir eigentlich zuerst die Westküste runter fahren wollten und die Ostküste hoch nach Christchurch. Wie gesagt, durch das Arbeiten im Weinberg in Blenheim, was ja an der Ostküste liegt, fahren wir nun doch genau die andere Richtung. Also führte uns der Weg nach Süden.

Ein Einheimischer hatte uns vor kurzem mal erzählt, dass es zwischen Blenheim und Kaikoura einen fantastischen Walk geben soll, den auch fast nur die Einheimischen kennen. Er hat uns diesen dann auch mal in unserem Reiseatlas markiert und somit führte unser Weg dorthin. Als wir dachten, wir seien total falsch und hätten uns absolut verfahren, fanden wir doch tatsächlich noch ein von Hand geschriebenes Schild am Tor zu einem Einfamilienhaus, welches die Besucher begrüßte und das vorgeschriebene Parken vorm Haus erklärte. Also, diesen Walk haben sie tatsächlich gut versteckt! Quasi ‚hinterm Haus’ stand dann doch noch ein DOC-Schild, welches den Walk zur Sawcut Gorge ausschilderte. Wir öffneten das Tor und dann kam tatsächlich noch ein Auto hinter uns. ‚You are absolutely lost, aren’t you?’, meinte der Mann am Steuer. Nach kurzer Aufklärung, dass wir den Walk morgen früh machen wollen und wir eigentlich auch hier übernachten wollten, stellte sich heraus, dass die beiden im Auto die Eigentümer des Hauses waren. Wir konnten also in unserem Van dort übernachten. ‚Hoffentlich ist es morgen nicht mehr so bewölkt’, dachten wir uns noch als wir ins Bett gingen. Und tatsächlich heute morgen: strahlend blauer Himmel und Sonnenschein :) . Was will man denn mehr?

Nach dem Frühstück haben wir dann unsere Wanderschuhe angezogen, die vom vielen Nichts-tun in den letzten Wochen schon ganz verstaubt waren, und los gings. Auf dem DOC-Schild wurde der Weg per Karte beschrieben und eben die üblichen Hinweise wie ‚…wenn Sie den Weg nicht kennen, nehmen sie eine Karte mit…’ etc.. Unter anderem stand aber auch dort, dass man darauf vorbereitet sein soll, dass man nasse Füße bekommt. Auch diesen Spruch haben wir schon häufiger gesehen, hat aber noch nie zugetroffen. Laut Beschreibung führt der Walk an einem Flussbett entlang bevor man zur eigentlichen Sawcut Gorge kommt. Nun gut, frohen Mutes und bester Laune sind wir dann los gestiefelt. Ca. 10 min später kamen wir dann schon zu der Stelle ‚… sei auf nasse Füße vorbereitet’. Man musste nämlich DURCH den Fluß, der zwar nicht tief war, aber dennoch. Also, Wanderstiefel aus, durch den Fluß waten, Füße abtrocknen, Wanderstiefel wieder an. Schön, das war ein Abenteuer, was? Denkste! Wie sich herausstellte, führte der Weg nicht ganz am Flussbett entlang sondern eher hindurch.

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Nachdem wir die Wanderschuhe das vierte oder fünfte Mal aus- und wieder angezogen hatten und wir auch noch von anderen Wanderern überholt wurden, die einfach mit den Schuhen durchs Wasser gelaufen sind, haben wir uns auch für diese Variante entschieden. Und das war eine sehr gute Entscheidung! Der Walk führt zu mindestens 80% durch das Wasser durch, da wären wir vermutlich jetzt noch nicht zurück, wenn wir die Schuhe an-Schuhe aus-Prozedur weiter durchgezogen hätten ;) .

Der Walk an sich war fantastisch und auf jeden Fall einer der schönsten, die wir bisher in ganz Neuseeland gemacht haben. Und die ‚durch’s Wasser laufen’-Sache hat dem ganzen erst den richtigen Kick gegeben. Es war wunderschön! Ich bin auch einmal ausgerutscht und habe komplett im Wasser gelegen, was aber nicht wirklich tragisch war, weil es schön warm war und die Sonne schien. Die Landschaft war so was von herrlich, das Wasser so was von blau, man kann es kaum beschreiben. Und das letzte Stück durch die Sawcut Gorge selbst war ebenfalls atemberaubend, aber guckt euch die Fotos an und ihr wisst, was wir meinen.

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Dieser Walk ist ein absoluter Geheimtipp und man sollte ihn auf jeden Fall machen!

Silvester in Neuseeland 3 Jan, 2007

Posted by Daniela & Andreas in Neuseeland, South Island.
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Erst einmal alles Gute zum neuen Jahr euch allen!! Wir hoffen, ihr seid alle gut hinein gekommen und haltet euch auch alle an eure guten Vorsätze ;) .

Wie einige von euch wissen, sind wir immer noch im Hostel in Renwick bei Blenheim und haben hier Silvester verbracht. Eigentlich wollten wir Silvester mit unseren „Ex-Nachbarn“ Jan und Jelka in Christchurch verbringen, aber in der Gegend war für Silvester tatsächlich 3°C und Schnee gemeldet!!! Es ist ja auch nur Sommer, nicht wahr?! Wie auch immer, wir waren an Silvester auf jeden Fall noch hier in Renwick und wir haben Jan und Jelka dann am 31.12.06 morgens freudig wieder zurück empfangen. Die beiden Lieben haben sogar ihre Route geändert, um mit uns zu feiern. Ihr seid so lieb, ihr beiden!!

Nachmittags sind wir dann zusammen nach Blenheim gefahren zum Einkaufen. Es gab Bier im Angebot, wo wir dann auch mal zugeschlagen haben. Komischerweise gab es aber nirgends Feuerwerkskörper und Kracher zu kaufen. Zurück im Hostel haben wir dann ganz lecker zusammen gekocht. Naja, eigentlich hat Jelka ziemlich lecker gekocht und wir haben ihr nur assistiert ;) .

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Um 21.45h kam dann unser Taxi, um uns nach Blenheim zu bringen. Mittags hatten wir dort schon eine Bühne und einen Soundcheck gesehen und genau da wollten wir dann auch hin. Wir hatten auch zwei Rucksäcke dabei, in denen wir unser Bier transportierten, damit wir nicht die teuren Getränke dort kaufen mussten. Dort angekommen, Rucksack auf, Bier raus und los geht’s… dachten wir! Wir waren noch nicht mal in der Nähe der Bühne als ein Security-Mann auf Jelka zukam und meinte „Did you realise that you are not allowed to drink alcohol in public?“ Dummes Gesicht und „…ääähhhh….“, war alles was wir darauf sagen konnten! Na klasse und jetzt??? Gleich neben der Bühne war ein Parkplatz auf den wir uns dann erst einmal verzogen und wie 14-jährige, die das erste Mal heimlich Alkohol trinken, haben wir dann unser Bier geleert. Wir kamen uns vor wie Verbrecher. Zwei Minuten wurde es dann auf einmal dunkel – Stromausfall in ganz Blenheim! Ok, somit waren wir auf jeden Fall sicher vor Security und konnten unentdeckt unser Bier trinken (mit 27 Jahren…). Aber das ganze hat uns eher belustigt und es hat unsere Stimmung hat auch nicht darunter gelitten.

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Nachdem wir unser Bier dann ausgetrunken hatten, sind wir dann mal wieder zur Bühne. Inzwischen hatten sie dort auch Aggregate aufgetrieben und so konnte dann die Band wenigstens wieder weiterspielen. Die Band, deren Namen ich leider vergessen habe, bestand aus vier Jungs, die höchstens 15 oder 16 Jahre alt waren, aber die haben dort eine Stimmung gemacht, es war herrlich. Abwechselnd mit dieser Band spielte auch noch eine Abba-Cover-Band, die auch ganz gut waren. Der ganze Platz vor der Bühne hat getanzt, es war wirklich toll! So was kriegt bei uns doch keine Band mehr hin, weil das (deutsche) Publikum dafür leider viel zu steif ist. Vor allem ging das ganze auch mehr oder weniger ohne Alkohol. Dadurch, dass keiner Alkohol, sprich keine Flaschen hatte, brauchte man keine Angst vor herum fallenden Besoffenen oder leeren Flaschen etc. zu haben. Wir sind dann immer wieder mal zu unserem Parkplatz gegangen, um zwischendurch ein Bier zu trinken und unsere Rucksäcke zu leeren. Ach ja, der Strom war inzwischen auch wieder da. Langsam ging es auf Mitternacht zu und die Stimmung wurde immer besser. Wir waren wirklich begeistert von beiden Bands. Mitternacht… Feuerwerk, das kennen wir ja alle – aber! Auch das gab es nur organisiert. D.h. keiner der Zuschauer hatte irgendwelche Böller, Knaller, Kracher etc. und man konnte ganz unbeschwert das Feuerwerk gucken, ohne Angst zu haben, dass man gleich einen Kracher zwischen den Füßen hat oder die Jacke anfängt zu brennen. Also, ich fand das sehr gut! Nach dem Feuerwerk kam dann eine Gruppe Dudelsackspieler auf die Bühne, die eine Hymne spielten und dann – war alles vorbei! Der Moderator verabschiedete sich und das Publikum ging nach Hause!! Hallo??? Was ist das denn jetzt? Wir hatten noch nicht mal unser Bier alle und was nun? Aber anscheinend ist es hier tatsächlich so, dass man nach dem Feuerwerk anscheinend in irgendwelche Clubs geht oder nach Hause. Wir haben uns dafür entschieden, uns an den Fluss zu setzen und unser Bier bei einem ‚Schwank aus der Jugend“ zu genießen. Anschließend haben wir dann nur noch versucht, ein Taxi zu bekommen, was uns dann letztendlich auch zwei Stunden später gelungen ist und wir gegen 3h wieder im Hostel waren. Es war schweinekalt, wir waren wieder nüchtern, aber alles in allem hatten wir trotzdem einen lustigen Abend. Und wir möchten uns an dieser Stelle noch mal an Jan und Jelka wenden „Danke, ihr Lieben, dass ihr extra noch mal zurückgekommen seid! Ihr seid so lieb und wir hatten einen schönen Abend!“